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Budstones Feuersteinseite

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Liebe Besucher, ich möchte Ihnen hier übliche und auch unübliche Strandfunde aus dem Fundgebiet des baltischen Feuersteins zeigen, die ich auf vielen Strandkilometern an der Ostseeküste gesammelt habe. Die Bilder und Texte richten sich hauptsächlich an interessierte Laien oder auch an Urlauber, die etwas mehr über Ihren Fund erfahren möchten. Einige dieser Fossilien kennen Sie bestimmt, einige vielleicht noch nicht. Bei Fehlern wäre ich für eine Email dankbar.
Grundsätzlich ist zum baltischen Feuerstein zu sagen, dass er vor ca. 60 Millionen Jahre gebildet wurde. Eine andere Bezeichnung ist auch Flint oder synonym Hornstein. Silex ist die französische Bezeichnung für Hornsteine, wird heute aber eher als Oberbegriff für alle aus Siliziumdioxid bestehenden Steine verwendet. Chert ist die angloamerikanische Bezeichnung für Hornstein.
Die Steine an der Ostseeküste stammen vorwiegend aus dem dänischen und südschwedischen Raum und wurden während der Eiszeiten nach Deutschland gebracht.
Wenn man Flint mit dem Hammer bearbeitet, sollte man unbedingt mit Schutzbrille und Handschuhen arbeiten. Er zerspringt wie Glas und seine unberechenbar umherfliegenden Splitter sind genauso scharf wie Glas. Darauf beruht ja auch seine Nutzung als Werkzeug bei unseren Vorfahren

Ganz kurz noch zur Benutzung dieser Seite: Unten sehen Sie kleine Abbildungen und eine Kurzbeschreibung (dadurch kurze Ladezeiten), der Fachbegriff ist fettgedruckt. Wenn Sie auf das Bild klicken, wird ein anderes, größeres Bild und eine detailliertere Beschreibung geladen (dauert länger).

Flint und seine Farben      nach oben

Dummy
weitere Erklärungen Feuerstein ist in den verschiedensten Farben zu finden. Am Ostseestrand ist der schwarze baltische Flint der häufigste Vertreter. Sein dunkles, mit weißen Krusten bedecktes Aussehen ist charakteristisch für ihn. Die Bruchstellen zeigen einen glatten, meist glänzenden muscheligen Bruch. Die Entstehung von Feuerstein ist bis heute noch nicht in allen Einzelheiten geklärt.

weitere Erklärungen Auf der Felseninsel Helgoland, genauer auf der vorgelagerten Düne kann man den begehrten roten Flint finden. Gesägt und geschliffen ergeben diese Steine begehrte Sammlerstücke.

weitere Erklärungen Die anderen farbigen Flinte (bräunlich, rötlich, gelblich) entstehen z.B. durch Verwitterung. Die ursprüngliche Farbe ist oft noch in der Mitte der Steine erhalten. Flinte, die längere Zeit im Meerwasser gelegen haben, zeigen eine bläuliche Patina. Grauer Flint ist entgegen dem schwarzen Flint etwas später (im Tertiär) entstanden.

weitere Erklärungen Ich gebe hier die zurzeit gängigste Erklärung für die Streifen im Bänderfeuerstein an. Die Entstehung von Flint ist eine chemische Reaktion. Die Bänderung weist auf einen rhythmischen Ausfällungsprozess hin.

weitere Erklärungen Weißfleckiger Flint oder auch Hanaskog Flint genannte Stücke sind verhältnismäßig klein; selten erreichen sie Faustgröße. Aber ihr mit weißen Punkten übersätes Aussehen ist unverwechselbar. Dies sind im Flint eingeschlossene Opalreste.

weitere Erklärungen Hier möchte ich Ihnen ein paar einfache Flinte zeigen. In der Maschine poliert, zeigen diese Trommelsteine ihr wahrlich schönes Äußeres.

Flint und seine Formen      nach oben

weitere Erklärungen Man kann sich die Bildung von Flint so vorstellen, das die Vorstufe gelartig war. Dieses Gel hat sich im Kalkstein gebildet und Dichteunterschiede ausgenutzt. Dadurch kommen auch die merkwürdigsten Formen vor. Ein paar Bilder sollen Ihren Blick für diese sogenannten Konkretionen schärfen.
Meistens finden Sie am Strand diese Knollen oder auch Reste davon, die die Brandung übriggelassen hat. Fast immer ist es ein dunkler Stein mit einem teilweisen weißen Überzug.
weitere Erklärungen Wenn der baltische Flint ins Meer gelangt und der Brandung ausgesetzt ist, werden im Laufe der Zeit weichere Gesteinsreste herausgespült. Das Ergebnis sind die sogenannten Hühnergötter.

weitere Erklärungen Manchmal entdeckt man auch Stücke, die sehr überzeugend ein Tier oder auch eine Pflanze darstellen. Dies nennt man Pseudofossilien. Durch die Diagenese (Bildungsweise) des Flints werden manchmal Formen erzeugt, die die menschliche Phantasie zu realen Bezügen verleitet. Fast jeder, der sich mit Feuersteinen beschäftigt, wurde davon schon an der Nase herumgeführt. Z.B. "beweise" ich Ihnen hier, das der Milka Osterhase nicht eine Schöpfung der heutigen Werbung ist, sondern schon vor 60 Millionen Jahren existierte.
weitere Erklärungen Feuersteine, die im paläozänen Meer (vor ca. 55-65 Mio. Jahren) schon der Brandung ausgesetzt waren, wurden durch ihresgleichen zu dreiachsigen Ellipsoiden, den Wallsteinen abgerundet. Durch den Aufprall der Gerölle in der Brandung entstanden diverse charakteristische Kerben auf ihnen.
Ganz besondere Wallsteine sind in der Niederrheinischen Bucht zu finden.
weitere Erklärungen Während des Gletschertransportes schrammten sich die im Eis enthaltenen Geschiebe gegenseitig, dadurch entstanden die Parabelrisse auf der Oberfläche. Hier zum Beispiel Parabelrisse auf einer Flintoberfläche.

weitere Erklärungen Hier sehen Sie einige durch Eisenoxide kräftig braun gefärbte Flinte mit der typische Oberfläche von tertiären (tropischen bis subtropischen) Flintgeröllen. Das eine Stück beinhaltet auch noch andere Mineralien. Besonders gut kann man diese Einschlüsse an getrommelten Exemplaren sehen

weitere Erklärungen Hier sehen Sie eine durch Windschliff polierte Oberfläche. Sie sieht seidig, glänzend bis fettig aus, alle scharfen Kanten sind abgerundet. Dadurch fühlt sich der Stein sehr angenehm in der Hand an und ist leicht mit Bernstein zu verwechseln.

Flint und seine Mineralien      nach oben

weitere Erklärungen Häufig findet man Hohlräume in den Steinen, welche mit klaren Kristallen oder einem weißlich glitzernden Kristallrasen ausgefüllt sind. Diese Kristalle bestehen meistens aus Quarz. In den Bergen und etwas größer heißt er dann Bergkristall.

weitere Erklärungen Manche Hohlräume sind auch mit einem traubigen, meist matt glänzenden Überzug versehen. Dies ist eine typische Ausbildungsform des Chalcedon oder auch die vom Opal. Je nach Verunreinigung können unterschiedliche Farben auftreten.

Pyrit auf Flint Sehr auffällig ist das Mineral Pyrit. Es kommt wie hier silbrig glänzend, aber manchmal auch richtig goldgelb oder unscheinbar bräunlich vor. Auf jeden Fall ist es im Verhältnis schwerer als alle anderen Steine.

Flint und seine Fossilien      nach oben

weitere Erklärungen Diese Feuersteinkugeln beinhalten den Kugelschwamm "Plinthosella squomosa". Unter bestimmten Umständen ist dieser in seiner Flinthülle locker und kann beim Schütteln rasseln, dann hat man einen sogenannten Klapperstein.

Donnerkeile Manchmal sind auch Donnerkeile in Flint eingebettet. Dies sind Hartteile von ehemaligen Tintenfischen, den Belemniten. Meistens findet man sie aber schon isoliert und mehr oder weniger abgerollt im Strandgeröll.

weitere Erklärungen Dieses ganz seltene Exemplar eines Nautilus in Feuersteinerhaltung gehört leider nicht mir. Ich habe es im "Schwarzen Museum" in Gedser auf der dänischen Insel Falster gesehen. Mehr über das Museum auf meiner Seite Fundort Gedser Odde. Ich fand diesen Fund so bemerkenswert, das ich ihn hier mit aufgeführt habe.

weitere Erklärungen Der graue, im Tertiär entstandene Flint enthält manchmal Massen von Moostierchen, auch Bryozoen genannt. Diese sehr kleinen Tiere leben nur in Kolonien, welche dann wenige Millimeter groß werden können und uns im Flint erhalten geblieben sind.

weitere Erklärungen Zu den etwas selteneren Funden im Feuerstein gehören die Brachiopoden. Meistens findet man diese Meeresbewohner einzeln am Strand, nur manchmal wurden sie im Feuerstein erhalten. Brachiopoden (Armfüßer) sind ähnlich den Muscheln zweiklappige Tiere, die sich in der Regel mit einem Stiel am Untergrund befestigen. Dadurch erkennt man auch den Unterschied, Brachiopoden sind meistens spitz, während Muscheln stumpf enden.
weitere Erklärungen Auf manchen Flinten sind U-förmige Strukturen zu erkennen. Dies sind sogenannte Spurenfossilien. In diesem Fall wird die Spur Rhizocorallium genannt und ist ein Wohnbau.

weitere Erklärungen Häufig kann man Seeigel am Strand finden. Selten sind sie komplett, aber wenn auf einem Stück Feuerstein Teile des typischen Musters der "Strahlen" (Ambulakralfelder) zu sehen sind, ist das der Beweis, das es sich um die Reste eines Seeigels handelt. Meistens findet man den Feuersteinkern. D.h. der Feuerstein hat den Hohlraum ausgefüllt und später in der Meeresbrandung wurde die Schale abgerollt
weitere Erklärungen Dieser sogenannte Herzseeigel gehört zur Gattung der Micraster. Sehr schön zu sehen die Fünfstrahligkeit und die Herzform. Solche kompletten Exemplare sind selten, meistens findet man nur Bruchstücke, auf denen einzelne "Strahlen", die Ambulakralfelder zu sehen sind. Diese sind immer ein Beweis dafür, dass es sich um die Reste eines Seeigels handelt.
weitere Erklärungen Ein weiterer häufig zu findender Seeigel ist der Echinocorys. Er kann recht große Individuen ausbilden. Seine Strahlen sind nicht so deutlich zu erkennen, dafür besitzt er aber eine charakteristische Unterseite.
Galerites Ein sehr hübscher Vertreter der Seeigel ist der Galerites. Seine Feuersteinkerne findet man häufig komplett. Da er verhältnismäßig klein (ca. 3 cm)ist, hat er meistens die Jahrmillionen unversehrt überstanden, nur seine Schale wurde fast immer abgerieben.
weitere Erklärungen Ein sehr seltener aber dafür auffallender Seeigel ist der Stereocidaris. Er besitzt ein regelmäßiges, meist kugeliges Gehäuse mit schmalen, welligen Ambulakralfeldern und großen in zwei Reihen angeordneten Stachelwarzen. Meist finden sich nur einzelne Platten oder deren Abdrücke im Feuerstein. Vollständige Exemplare sind sehr selten, da die Schale nach dem Tod des Tieres sehr schnell in die einzelnen Platten zerfällt.
weitere Erklärungen Da viele Seeigelplatten zu einem Seeigel gehören, ist die Wahrscheinlichkeit groß Platten von dem sehr schnell zerfallenden Cidaris zu finden. Meist liegen sie lose in dem feinen Kies am Strand. Aber auch im Flint gibt es oftmals Abdrücke.
weitere Erklärungen Die meisten Seeigel besitzen auch erhaltungsfähige Seeigelstacheln. Sie sind oft als unscheinbare helle Striche im Flint zu finden. Selten so freiliegend wie links auf dem Bild. Auf der rechten Seite ist ein Abdruck von einem Cidarisstachel zu sehen.
weitere Erklärungen Ein großer Vertreter der Muscheln ist die Auster Pycnodonte. Ihre gebogene Klappe kann eine Länge bis zu 10 cm und eine Dicke von 5 cm erreichen. Die zweite Klappe ist dagegen sehr klein und meist nicht mehr zu erkennen. Oftmals findet man nur Bruchstücke, seltener ganze, dann aber in der Brandung stark abgerollte Schalen.
weitere Erklärungen Eine andere Muschel ist die Pecte. Die Schale ist sehr einfach strukturiert und nur wenig gewölbt. Als komplette Muschel ist sie sehr flach und deshalb auch kaum isoliert im Kies zu finden. Ich kenne sie eigentlich nur in größeren Flintstücken, mehr oder weniger unversehrt.
weitere Erklärungen Hier sehen Sie die Muschel Plagiostoma, ein nicht so schönes Belegstück
weitere Erklärungen Die Spondylus ist eine kleine, bis zu ca. 3 cm große Muschel. Auch hier wieder mit einem Bohrloch der Raubschnecke Natica.
weitere Erklärungen Sehr selten und wenn, dann nur in Bruchstücken kommt die Steckmuschel Pinna vor. Man kann sie eigentlich nur an den parallelen Rippen auf der sonst glatten Schale erkennen.
weitere Erklärungen Auch ein seltener Fund ist die Hahnenkammauster Lopha. Leider kann man nur einen Teil der Schale erkennen, der Rest ist abgeschliffen, bzw. verliert sich im Feuerstein.
weitere Erklärungen Zwischen den kleineren Steinen am Strand kann man auch die Kelchkoralle Parasmilia finden. Sie fällt durch ihren kelchförmigen Aufbau auf und ist eine typische Einzelkoralle.
weitere Erklärungen ein besonderer Fund einer Koralle von einem Sammlerfreund sehen Sie hier. Das Stück hat sehr große Ähnlichkeit mit den rezenten weißen Korallen der Südsee.
weitere Erklärungen Aus der heutigen Zeit ist der Schwamm meist nur als Badeschwamm bekannt. Dabei gibt es diese Tiere sehr häufig im Meer. Sie bestehen zwar aus mehreren Zellen, besitzen aber keine Organe oder echtes Gewebe, sind also kaum höher entwickelt als Einzeller. Es sind Hohltiere mit einer porösen Schwammwand, durch die das Meerwasser filtriert wird. Aus dem inneren Hohlraum gelangt es durch die Ausströmöffnung wieder zurück. Oft liegen Bruchstücke von Schwämmen im feinen Kies.
weitere Erklärungen Der Schwamm Aulaxinia ist meist ganz erhalten. Leider ist seine Spindelform im Feuerstein schlecht zu erkennen, bzw. viele Feuersteine haben eine solche Form. Aber nur wenn deutliche Längsstreifen zu sehen sind, könnte es sich um den Schwamm handeln
weitere Erklärungen Vom Schwamm Ventriculites findet man meistens nur Bruchstücke. Dafür haben diese aber ein charakteristisches netzähnliches Muster. Wenn Sie das Bild anklicken können Sie vollständigere Exemplare sehen.
weitere Erklärungen Ein schöner kelchförmiger Schwamm Ventriculites in einer aufgebrochenen Feuersteinkugel.
weitere Erklärungen Hier ist mir auch ein schöner Fund gelungen. Es könnte ein Siphonia sein. Falls jemand nähere Angaben zur Bestimmung machen kann, wäre ich sehr dankbar.
weitere Erklärungen Ein großer kelchförmiger Glasschwamm. Leider wurde dieser Rhizopoterion schon stark in Mitleidenschaft gezogen.
weitere Erklärungen Ein Schwamm, wahrscheinlich Astylospongia. Sie sehen den inneren Hohlraum im Querschnitt. Durch sehr viel Glück ist dieser Feuerstein genau in der Schwammmitte durchgebrochen.
weitere Erklärungen Ein unbekannter Schwamm (Nr. 3) im Querschnitt. Die kreisrunde Struktur geht durch den Feuerstein hindurch. Die Austrittsöffnung ist leicht deformiert und die Strukturen sind in der Brandung schon leicht abgerollt. Falls jemand nähere Angaben zur Bestimmung machen kann, wäre ich sehr dankbar.
weitere Erklärungen Der Schwamm Aphrocallistes wird durch seine feinen, aber markanten Strukturen leicht übersehen.
weitere Erklärungen unbekannter Schwamm (Nr. 4), der radial seine Eindrücke im Flint hinterlassen hat. Falls jemand nähere Angaben zur Bestimmung machen kann, wäre ich sehr dankbar.
weitere Erklärungen Der Schwamm Meandrospongia hinterlässt vielfach verschlungene Linien auf Feuersteinoberflächen.
weitere Erklärungen Ein ganz seltenes Stück ist der Fund eines Wurzelschopfes (Pyritonema) von einem Kieselschwamm. Die Schwammnadeln liegen in den Außenbereichen parallel und richten sich dann im Zentrum zum Schwammkörper hoch. Das verleiht dem Stück ein samtartiges Aussehen.
weitere Erklärungen unbekannter Schwamm (Nr. 5), liegt sehr schön auf dem Flint. Wahrscheinlich sieht man unten einen Querschnitt des Körpers. Falls jemand nähere Angaben zur Bestimmung machen kann, wäre ich sehr dankbar.
weitere Erklärungen Ein unbekannter Kieselschwamm (Nr. 6) in Feuersteinerhaltung. Falls jemand nähere Angaben zur Bestimmung machen kann, wäre ich sehr dankbar.
weitere Erklärungen Ein Haizahn in wunderschöner Erhaltung. Dies gehört zu den eher seltenen Funden im Feuerstein.
Neithea Hier eine Neithea vom Brodtener Ufer 2007. Diese Muschel gehört zu den Pecten, welche es schon seit dem Trias gibt, also seit ca 200 Mio. Jahren.
Stielglieder von Seelilien Am Ufersaum findet man häufig die isolierten Stielglieder (Trochiten) von Seelilien.
Platten von Seesternen In der Spülzone am Strand findet man auch manchmal die Platten (Skelettplatten) von Seesternen. Leider zerfallen diese Tiere sofort nach ihrem Tod, so dass ganze Individuen zu den absoluten Seltenheiten gehören.
Schnecke Sehr selten und sehr klein findet man Schnecken im Flint. Hier ein Glücksfund von einem Sammlerkollegen.

Flint und der Mensch     nach oben

Lagerfeuer Der Name Feuerstein zeugt von seiner ehemaligen Verwendung. Mit diesem Stein und Pyrit oder auch Eisen (Feuerstahl) haben unsere Vorfahren ihre Feuer angezündet. Schlägt man Flint und Eisen gegeneinander entsteht ein Funke, mit dem früher Zunder angezündet wurde. Auf meiner Verkaufsseite biete ich zu diesem Zweck mit günstigen Konditionen Flint und Pyrit an, den Zunderschwamm muss man sich selber besorgen. Es folgen einige Links, in denen professioneller auf dieses Thema eingegangen wird:
www.brandenburg1260.de
www.landschaftsmuseum.de
www.feuer-steinzeit.de
www.monacensis.de
Pfeilspitze
(Foto und Sammlung: Karl Stekiel)
Feuerstein wurde in der Steinzeit auch zur Herstellung erster Werkzeuge verwendet. Ich zeige hier einige wenige Bilder von diesen sogenannten Artefakten. Im Internet gibt es diverse Seiten mit ausführlichen Informationen. So z.B.
Eiszeit-Werkstatt
Landschaftsmuseum Obermain


erhitzter Flint Im Sommer kann man am Strand neben den Überresten nächtlicher Lagerfeuer manchmal auch seltsam weiß aussehende Steine finden. Dies ist eine Veränderung des Feuersteins, nachdem er einmal richtig heiß geworden ist. Er verliert seine schwarze Farbe und den Glanz, dann ist er weißlich, matt und hat viele kleine Risse.



Quellenangaben      nach oben


Aufschlüsse. Kalkstein, Feuerstein, Schiefer
von Jürgen Dahl (ISBN 3-546-00072-2)

geologischer Führer für den norddeutschen Geschiebesammler
von Werner Schulz (ISBN 3-933781-31-0)

Steine aus dem Norden
von Smed/Ehlers (ISBN 3-443-01030-X)

Freude an Steinen in SH und im Raum HH
von Artur Wittern (ISBN 3-529-05326-0)

Fossilien Sonderheft 14, Geschiebefossilien Teil 2: Mesozoikum
von Rudolph Bilz (ISBN 926129-29-8)

5000 Jahre Feuersteinbergbau
vom Deutsches Bergbau-Museum Bochum (ISBN 3-921 533-66-X)

Der Aufschluss, Jahrgang 24 Heft 5 (Mai 1973)
Das Entstehen und Vergehen von Feuerstein (Seite 180-189) (ISSN 0340-4056)

Feuerstein - der Stein der Steine
von Otto Wetzel, Wanderndes Museum Schleswig Holstein, Heft 2

Die Bildung des Feuersteins in der Schreibkreide
von Hinrich Hanssen, Montana / USA 1901 (EAN-13: 9781275889842)

Vorgänge der Kieselung am Beispiel des Feuersteins der Kreide
von Volkmar Wroost, Frankfurt a. M. 1936

Wann haben sich Feuersteine der Oberen Kreide gebildet?
von Ehrhardt Voigt, Göttingen 1979

Feuersteine und Hühnergötter
von Rolf Reinicke (EAN-13: 9783910150782)

Staringia Nr. 03 Zweites Internationales Feuerstein-Symposium Maastricht
von F.H.G. Engelen, Oldenzaal-Holland 1975

Links zum Thema Feuerstein      nach oben


In Flint versteinert - Fossilien im Feuerstein
Sonderausstellung 26.4.- 27.9.2009 im Museum für Archäologie und Ökologie Albersdorf. Eine sehr umfassende Ausstellung mit vielen, erklärenden Postern begleitet.

FlintSource.NET
Hier werden viele verschiedene Flinte/Hornsteine und andere Gesteine aus Siliziumdioxid gezeigt. Aus vielen Regionen der Erde mit Beschreibung und schönen Bildern. Es ist ein offenes Projekt und ständig am wachsen.

Feuerstein bei Wikipedia
Die Wikipedia ist eine Enzyklopädie, die nicht von einer festen, bezahlten Redaktion, sondern von freiwilligen Autoren verfasst wird. Es lohnt sich, auch hier einmal nachzuschauen und zu sehen was es alles zu Feuerstein zu sagen gibt.

Verwendung von Feuerstein bei Blumammu
BLUMAMMU bietet ein durch fundiertes Wissen und gute Reverenzen vorgeschlagenes Programm für den Bereich der Steinzeit, welches nach unterschiedlichen Gesichtspunkten für die Schüler, den Kunden (und für das Lehrpersonal) gestaltet werden kann.

Geo-AG Kiel
Eine schöne Seite über Feuerstein von einem Sammler und Mitglied der Geo-AG Kiel.

Feuersteinseite von Uli Lieven
Hier wird ein sehr interessanter Aspekt des Feuersteines gezeigt. Wallsteine sind ein alter Hut und habe ich auch weiter oben schon beschrieben. Das es sie aber auch im Süden Nordrhein-Westfalens gibt und dann auch noch im Braunkohlerevier der Niederrheinischen Bucht, ist schon sehr bemerkenswert.

Pyrit und Feuerstein von Prof. Blume (Uni Bielefeld)
Ganz tolle Seite zum chemischen Hintergrund von Feuerstein und Pyrit. In diversen anschaulichen Versuchen erfährt man viel über diese beiden Stoffe. Aber auch die Entstehung und Verwendung kommt nicht zu kurz.

Falls Sie auch schöne Bilder von besonderen Stücken haben, schreiben Sie mich gerne an.

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